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Luminale 2012

OVO Hauptwache

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Luminale 2012 – Mehr als 140.000 Gäste genossen die Frankfurter Nächte

Die Light+Buildung hatte schon ihre Tore geschlossen, da ging es bei der Luminale – Biennale der Lichtkultur in ihre letzte Nacht. Am Ende dürften es mehr als 140.000 Gäste gewesen sein, die in den Abendstunden die Luminale Highlights besuchten. Am letzten Tag gehörte die Medienkunst-Aktion vkunst in Frankfurts Galerienviertel Fahrgasse zu den Höhepunkten. „Lunas Park im Palmengarten, das Luminale-Schiff Resonate am Mainufer und die Installation „Time Drifts“ auf dem künftigen Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim sind die Publikumslieblinge dieser Luminale 2012“, stellte Luminale-Kurator Helmut Bien zufrieden fest. Der Hessische Rundfunk hatte diese drei Projekte in Besucherbefragungen ermittelt. Um die Roboter-Inszenierung auf dem Börsenplatz, das OVO-Ei auf der Hauptwache drängten sich die Besucher. „Offenbach mit seinen rund 40 Projekten macht seinen Anspruch, Standort der Kreativwirtschaft in der Region zu sein, zunehmend sichtbar“, bilanziert Bien.

Die Luminale dürfte am Ende trotz typischem April-Wetter mehr als 140.000 Besucher gehabt haben, allein im Palmengarten drängten sich an den 6 Tagen rund 30.000 Gäste, mehr als doppelt so viele wie 2010. Dazu kommen mehr als 3 Millionen „Kontakte“ durch Berufspendler und Passanten, die auf ihren gewohnten Wegen einen Blick auf die Luminale-Aktionen werfen. Aber auch die stilleren und speziellen Programmpunkte wie die Slow Light-Installationen in der Ausstellungshalle Schulstr. 1a fanden ihre Besucher. Die Vortragsveranstaltung Pecha Kucha Luminale Night im Deutschen Architekturmuseum erreichte mit rund 800 Gästen (2010: 400) ihr Allzeithoch.

2014 geht es weiter mit der 7. Ausgabe der Luminale und unabhängig davon, ob Frankfurt den europäischen Green City Wettbewerb gewinnt oder nicht, wird die nächste Luminale als Architektur & Design Festival die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energieeffizienz ins Zentrum stellen und damit auch der thematischen Ausrichtung der Light+Building folgen.

Wer für 2014 ein Luminale-Projekt anmelden möchte, kann sich schon jetzt an das Projektbüro wenden und eine Mail mit dem Vorschlag schicken an:

Projektbüro Luminale

mailto: in fo atwestermann -kommunikation .de

Biennale der Lichtkultur 15.4. – 20.4.2012

  • Rund 170 Licht-Ereignissen in FrankfurtRheinMain
  • 10 Jahre Luminale

Die Luminale 2012 – Biennale der Lichtkultur findet auch in diesem Jahr wieder zeitgleich mit der Weltleitmesse Light+Building in FrankfurtRheinMain statt. Vom 15.4. bis 20.4. 2012 erweitert die Luminale die Messe in die Abend- und Nachtstunden. Eine Buslinie quer durch die Stadt verbindet die Veranstaltungsorte miteinander. Straßen und Plätze, Hochhäuser und Kirchen, Museen und Galerien zeigen sich in anderem Licht. Rund 140.000 „echte“ Besucher (dazu mehr als 3 Millionen „Kontakte“ durch Berufspendler und Passanten) erwartet Luminale-Kurator Helmut Bien: „Die Messegäste aus aller Welt und die interessierten Bürger aus der Region genießen den Glamour des Lichterglanzes , den Trubel auf den nächtlichen Plätzen und die neuen Licht-Ideen von Architekten, Künstlern und Designern. Seit Wochen schon rufen Stammgäste an und fragen, wann das Programm erscheint.“ Ab dem 22.3.2012 ist es unter www.luminale.de als Download verfügbar. Ab April liegt es in den Kulturinstitutionen der Region aus.

Bereits zum 6. Mal zieht die Luminale FrankfurtRheinMain in ihren Bann. Nach den Anfangsjahren eines rasanten Wachstums hat sich das Festival bei rund 170 Veranstaltungen eingependelt und gehört damit zu den etablierten und bedeutenden Architektur&Design-Festivals in Europa. Die Luminale rückt Frankfurt und die Region ins Rampenlicht. Dank der Kombination von Light + Building und Luminale finden so unterschiedliche Zielgruppen wie Industrie, Handwerk, Handel und Forschung, Immobilienwirtschaft und Kulturszene alles zeitgleich an einem Ort gebündelt, was sie brauchen: Gespräche, Geschäfte, Inspirationen und das gute Gefühl, dass die Produkte der Branche gebraucht werden für den ökologischen Umbau der Gesellschaft.

Zwischen Aschaffenburg und Mainz, Offenbach und Darmstadt steht die Region im Zeichen des Lichtes. Schwerpunkte sind Frankfurt mit rund 100 und Offenbach mit rund 40 Licht-Ereignissen. In beiden Städten verkehren Buslinien. In Frankfurt wird der Palmengarten zum zentralen Treffpunkt werden. Dort sind Installationen internationaler Lichtkünstler (London, Amsterdam, Lyon) zu sehen und auch Projekte aus dem Umfeld der hfg Offenbach. In Offenbach ist die Heyne Fabrik am Mainufer Luminale-Cluster, in Mainz ist es die Zitadelle hoch über der Stadt. Und auch ein Licht-Schiff hat am Mainufer in Frankfurt unweit des Städels angelegt und die FH Mainz (Sponsor: Zumtobel) präsentiert eine interaktive Lichtskulptur.

Der Trend zu Projektionen auf Gebäude und interaktive Installationen hat sich auch bei dieser Luminale weiter verstärkt. Die schon vor Jahren auf der Luminale  präsentierte Digitalisierung des Lichtes zieht immer weitere Kreise. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Senckenberg Naturmuseum ist eine raumgreifende Ambient-Light-Sound Inszenierung (Philipp Geist) zu sehen und zu hören. Sie dürfte Abend für Abend der Publikums-Magnet dieser Luminale 2012 sein. Die Medienfassaden von der Zeil-Galerie bis zur Sparda-Bank, die Inszenierungen am Tower 185 und auf der Tishman Speyer Baustelle Taunustor zeigen die ganze Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten. Ein eigener Media Facades Summit (Keynote-Speaker: Ben van Berkel) wird die Creme de la Creme der weltweiten Akteure in der Städel-Schule zusammenbringen. Und mitten auf der Hauptwache wird das OVO der belgischen Designer-Gruppe ACT lighting, ermöglicht durch Osram und Traxon, zum Eye-Catcher der Luminale werden. Gleich um die Ecke auf dem Börsenplatz wird mit Unterstützung der IHK eine Art Medien-Iglu aufgebaut, bei dem die Software-Artisten der Frankfurter Meso-Gruppe die Programmierung geleistet haben. Ganz ohne Elektronik arbeitet dagegen der italienische Künstler Fabrizio Corneli, der im Archäologischen Museum allein aus (Tages-)Licht und Schattenwürfen ephemere Bild-Skulpturen komponiert.

Künstler und Designer loten mit Luminale-typischen Installationen die Leistungsfähigkeit von Steuerungstechniken, Sensoren und Software aus und erproben damit Technologien, die wiederum die Basis für die Industrie sind, um Energie sparende und hocheffiziente Produkte zu entwickeln. Künstlerisches Spiel und industrielle Anwendung greifen ineinander und beflügeln sich wechselseitig. Die Luminale funktioniert als Licht-Labor, das auch Ansprüche an das Publikum stellt. Wie kein anderes Licht-Ereignis findet die Luminale weltweit Aufmerksamkeit und ein hoch  professionelles Publikum, das wegen der Light+Building nach Frankfurt gereist ist.

OLED, organische LED’s, sind Hoffnungsträger der „green energy“. Das Fraunhofer-Institut hat für seine OLEDs den Deutschen Zukunftspreis, die wichtigste Zukunftstechnologie-Auszeichnung Deutschlands, 2011 verliehen bekommen. In der Galerie des Palmengartens zeigen die Fraunhofer-Forscher ihre bahnbrechenden Innovationen.

Die Luminale ist auf dem Weg zu einem Green-City-Festival, das auch beispielhafte Bauten öffentlich zugänglich und bekannt macht. So veranstaltet das Energiereferat der Stadt Frankfurt auch wieder seine Klimatours durch die Passivhaus-Hauptstadt Frankfurt und seine green towers. Ganz der Nachhaltigkeit verpflichtet ist auch die Arbeit der Mainova@Luminale 2012-Preisträgerin Katharina Berndt, die mit ihrer Scherenschnitt-Inszenierung das Heizkraftwerk Mitte in der Kurt-Schumacher-Straße dauerhaft verzaubern wird.

Die Luminale gehört inzwischen zu den Klassikern unter den Frankfurter Großereignissen. Ihre Internationalität ist unübertroffen und ihre Stimmung und Atmosphäre sind einzigartig. Zu Beginn des Frühlings, wenn die Temperaturen wieder ins Freie locken und die Menschen aufatmen, wirkt die Luminale als ein Signal des Aufbruchs.

Presse-Konferenz: 22.3.2012, 10.00 Uhr / Palmengarten

Eine Buslinie, die im 10-Minutentakt fährt, verbindet die Programmpunkte miteinander. Abfahrt und Endhaltestelle für Messebesucher ist am Eingang City an der Bushaltestelle. Die erste Abfahrt ist ab 18:00 Uhr, die letzte Abfahrt um 23:50 Uhr.

Pressetext im pdf-Format (PDF, 32.28 KB)

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